Villen des Wahnsinns Brettspiel – Purer Wahnsinn

Schon der Name des Brettspieles „Villen des Wahnsinns“ lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Der Titel klingt düster, unheimlich und majestätisch zugleich. Wie der Name schon vermuten lässt, dreht sich bei diesem Brettspiel alles um den Wahnsinn oder besser um die Psyche der einzelnen Spieler.

Villen des Wahnsinns Übersicht:

villen des wahnsinns brettspielIn dem Spiel Villen des Wahnsinns geht es wie schon oben beschrieben um die Psyche und/oder die Angst der Spieler. Diese treten gegen den sogennanten Bewahrer an, der das Spiel leitet und gegen die Ermittler einige Geschütze auffährt. Mit abnehmender Gesundheit der Protagonisten, nimmt auch der Geist schaden. Die Spieler werden anfällig für die Angriffe des Bewahrers. Dies kann sogar soweit gehen, dass die Spieler flux die Seite wechseln und im Auftrag des Spielleiters die Ermittler in Angst und Schrecken versetzen. Die Spielfiguren sind sehr detailliert gestaltet und machen einiges her. Leider sind sie komplett unbemalt. Wer kreativ ist und Spaß daran hat, kann die Figuren anmalen und erhält ein beeindruckendes, einzigartiges Spielerlebnis.

Spielablauf und Ziel des Spieles:

Zu Beginn von Villen des Wahnsinns, muss das Spiel vorbereitet werden. Es gibt dutzende Schauplätze die mit den verschiedenen Kartenteilen (15 an der Zahl) zusammengesetzt werden. Es gibt für den Bewahrer und für die Ermittler ein Handbuch, in denen ausführliche Erklärungen zum jeweiligen Teil des Spieles stehen.

Sind die Vorbereitungen zu Villen des Wahnsinns abgeschlossen, sind die Ermittler am Zug. Diese können sich über das Spielfeld bewegen und Aktionen ausführen. So können sie Räume durchsuchen, Monster angreifen, Gegenstände fallen lassen und coole Kartenfähigkeiten nutzen.

Anschließend ist der Bewahrer an der Reihe. In dieser Phase können die Ermittler die sich im selben Raum befinden, Karten tauschen und ein Pläuschen halten. Anschließen gibt es für jeden Ermittler der sich auf dem Feld befindet, einen Drohmarker. Zudem kann der Bewahrer jetzt noch Aktionskarten benutzen. Doch damit nicht genug. In der folgenden Monsterphase wird den Ermittlern ordentlich zugesetzt.

Villen des Wahnsinns hat mehrere Spielenden. Das Brettspiel ist vorbei, wenn entweder alle Ermittler das Zeitliche gesegnet haben oder die letzte Ereigniskarte abgearbeite wurde, oder die Ermittler/der Bewahrer seine Zielkarte erfüllt haben.

Villen des Wahnsinns Spielzeit:

Die Spielzeit ist, wie für das Genre nicht unüblich, recht lang. Der Hersteller gibt pro Runde ca. 2-3 Stunden Spielzeit an. In unserem Test haben wir allein für den Spielfeldaufbau ca. 30 Minuten gebraucht und waren erst nach guten 4 Stunden mit einer Runde durch. Das Spiel lässt sich mit 2-5 Personen spielen und das Mindestalter von 13 Jahren ist angemessen.

Fazit:

Villen des Wahnsinns ist ein gelungenes Brettspiel mit teilweisen tollen Storyelementen und sollte auf keinem Spielehorrorabend fehlen. Für das erste Spiel sollte man allerdings einige Stunden einplanen, da man das Spiel zuerst verstehen muss. Es gibt in dieser Spielekategorie schwerere Spiele, dennoch ist Villen des Wahnsinns nicht gerade einfach in der Handhabung. Das tut dem Spielspaß aber keinesfalls Abbruch. Einmal angefangen, kann man fast gar nicht mehr aufhören, weil man immer wissen will, was einem im nächsten Raum erwartet und man ständig überlegt, welcher Schritt als nächster der Beste wäre. Das Spiel motiviert einfach zum mehrfachen durchspielen und ist somit sehr zu empfehlen.

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Villen des Wahnsinns

Villen des Wahnsinns
9.1

Spielspaß

9/10

    Anleitung

    9/10

      Atmosphäre

      9/10

        Langzeitspaß

        9/10

          Preis/Leistungsverhältnis

          10/10

            Pros

            • schaurige, düstere Atmosphäre
            • Tolle Karten
            • Innovative Ideen (Wahnsinn)
            • Hoher Wiederspielwert

            Cons

            • hoher Zeitaufwand
            • Regelstudium notwendig